Daten, Fakten und Hintergründe einer ausschweifenden Labelnacht
Dass sich die Köpfe des Berliner Labels Mo´s Ferry Productions noch immer mit ihrer nordthüringischen Heimat verbunden fühlen, bewiesen sie erneut am 2. Februar mit der Veranstaltung einer ausgelassenen und fast intimen Labelnacht in Nordhausen am Harz.

Ort der Begegnung war die „Destille“, eine gemütliche und interessant eingerichtete Clubbar. Das Lokal ist in mehrere Ebenen gegliedert. Im Zentrum – einem großen Raum dessen Atmosphäre vor allem durch die an den kahlen Backsteinwänden und der Decke montierten riesigen Umlenkrollen industriellen Ursprungs geprägt ist – befinden sich ein großer Tresen, bequeme Sitzmöglichkeiten sowie im angrenzenden Erker eine Bühne. An diesem Abend sollte der Hauptschankraum als Chilloutbereich dienen. Für die passende musikalische Untermalung sorgte dort ein Ambient-DJ. Eine umfassende Getränkeauswahl und ein Chicha-Verleih rundete das Wohlfühlpaket für alle die nach Entspannung vom Tanz lechzten ab. Wer weniger durch Entspannung und mehr durch den schnellen Kick seine Müdigkeit bekämpfen wollte, konnte sich eine leckere Kaffeespezialität mit einer der wohl eigenartigsten Espressomaschine der Welt zubereiten lassen. Neben dem Schankraum befindet sich ein gemütliches Kaminzimmer (Kamin war leider aus). Dahinter ein kleiner – etwa wohnzimmergroßer – Floor. Hier sollten die Mo´s Ferry Artists Jörn Kleinschmager, Olene Kadar, Dapayk&Padberg sowie Marcel Knopf für einen ausgelassenen Reigen sorgen.