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Montag, 29. August 2011

Buckau Rock @ Kunstkantine Magdeburg (03.11.07)

Buckau Rock

Magdeburg, 03.11.2007 „Buckau Rock“ ist der Slogan einer Location der elektronischen Musikszene, die wohl am ehesten das Prädikat „Underground“ verdient hätte. Der vielerorts als bloße Marketingformel verwendete Begriff (um so einer Veranstaltung das scheinbare Attribut der Exklusivität zu verleihen), wird in der Kunstkantine gelebt, ohne auch nur in einem Nebensatz beschworen zu werden. Der Fokus der Veranstaltungen liegt wirklich auf der lokalen Szene. Das betrifft sowohl Publikum als auch Entertainer.


Kunstkantine Cabriolet – Strandbar Magdeburg (21.07.07)


Kunstkantine Cabriolet

Samstagnachmittag im Juli. Sonnenschein. Cabrioletwetter. In weiser Voraussicht und im Vertrauen auf den Wettergott plante auch die Crew der Kunstkantine „oben ohne“ diesen wunderschönen Tag zu zelebrieren. Ursprünglich war ein gemeinsamer Ausflug in einen Park geplant. An einem Landhaus in Elbnähe sollte die elektronische Tanz- und Musikkultur ausgelebt werden. Aus der angedachten ländlichen Idylle wurde dann kurzerhand ein Strandbesuch in Mitten des urbanen Magdeburgs – ebenfalls in unmittelbarer Elbnähe. Wenn ich ehrlich bin, klingt „oben ohne“ am Strand auch viel verlockender als „oben ohne“ im Park. So war ich gespannt, was mich erwartet und gegen halb zwei machte ich mich das erste Mal auf den Weg zum Stadtstrand am Petriförder, der direkt neben einer historischen Schiffsmühle gelegen ist. Der feine weiße Sand, die Strandkörbe und Sonnenliegen, eigentlich die gesamte Kulisse strahlte einen Hauch von Karibikurlaub aus. Eine wirklich schöne Location, um dort einen sonnigen Nachmittag zu verbringen.

Kunstkantine Magdeburg - Bye Bye Buckau! (09.06.07)


Bye Bye Buckau – Die letzte Party vor der Sommerpause!

Buckau, das ist der Stadtteil Magdeburgs der heutzutage als strak sanierungsbedürftiges Abrissviertel verspottet wird und früher weit bekannt für seine Schwermaschinenindustrie war. Eigenartigerweise überlebten, im Gegensatz zu den zivilen und kirchlichen Einrichtungen des Stadtzentrums, die in der Gründerzeit errichteten Arbeiterhäuser und Fabrikgebäude Buckaus den zweiten Weltkrieg. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die Location in einem dieser, nach der Wiedervereinigung zur Schließung verurteilten, altehrwürdigen Industriekomplexe befindet. Dem der Buckau besucht wird das freilich wenig helfen um die „Kunstkantine“, so der Name des sagenumwogensten Tanzdomizils der Landeshauptstadt, zu finden. Geschlossene und größtenteils sich selbst überlassene Fabriken gibt es dort im Überfluss. Das Fehlen von Hinweisschildern macht es schließlich „Nichtswissern“ fast unmöglich zufällig auf die Location zu stoßen. Lediglich ein kleines Banner über dem unscheinbaren Eingang im Hinterhof macht auf den Klub aufmerksam. Das sich Versteckten gehört zum Konzept und verspricht eine gewisse Exklusivität, welche durch die, in den Szenebars und Plattenläden der Stadt erhältlichen und notwendigen, Eventeinladungen unterstrichen wird.