Bye Bye Buckau – Die letzte Party vor der Sommerpause!
Buckau, das ist der Stadtteil Magdeburgs der heutzutage als strak sanierungsbedürftiges Abrissviertel verspottet wird und früher weit bekannt für seine Schwermaschinenindustrie war. Eigenartigerweise überlebten, im Gegensatz zu den zivilen und kirchlichen Einrichtungen des Stadtzentrums, die in der Gründerzeit errichteten Arbeiterhäuser und Fabrikgebäude Buckaus den zweiten Weltkrieg. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die Location in einem dieser, nach der Wiedervereinigung zur Schließung verurteilten, altehrwürdigen Industriekomplexe befindet. Dem der Buckau besucht wird das freilich wenig helfen um die „Kunstkantine“, so der Name des sagenumwogensten Tanzdomizils der Landeshauptstadt, zu finden. Geschlossene und größtenteils sich selbst überlassene Fabriken gibt es dort im Überfluss. Das Fehlen von Hinweisschildern macht es schließlich „Nichtswissern“ fast unmöglich zufällig auf die Location zu stoßen. Lediglich ein kleines Banner über dem unscheinbaren Eingang im Hinterhof macht auf den Klub aufmerksam. Das sich Versteckten gehört zum Konzept und verspricht eine gewisse Exklusivität, welche durch die, in den Szenebars und Plattenläden der Stadt erhältlichen und notwendigen, Eventeinladungen unterstrichen wird.